Chinesische Medizin
CHINESISCHE KRÄUTER
Chinesische Kräutertherapie – individuell, klassisch und ganzheitlich
Die chinesische Kräutertherapie ist ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie blickt auf eine jahrtausendealte Erfahrung zurück und wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. In meiner Praxis setze ich chinesische Arzneimittel individuell zusammengestellt ein – abgestimmt auf das jeweilige Beschwerdebild und die persönliche Konstitution.
Was sind chinesische Kräuter?
Chinesische Arzneimittel bestehen überwiegend aus pflanzlichen Bestandteilen wie Wurzeln, Rinden, Blättern oder Blüten. Ergänzend können auch mineralische oder tierische Substanzen verwendet werden. In der heutigen Praxis kommen überwiegend pflanzliche Arzneimittel in geprüfter Qualität zum Einsatz.
Die eingesetzten Kräuter stammen aus kontrollierten Quellen und werden nach geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards bezogen.
Behandlungsprinzip – nicht symptom-, sondern ursachenorientiert
Die chinesische Kräutertherapie richtet sich nicht allein nach einzelnen Symptomen, sondern nach dem zugrunde liegenden energetischen Muster. Grundlage ist eine ausführliche TCM-Diagnose, die unter anderem Zungen- und Pulsdiagnostik einschließt.
Ziel der Behandlung ist es, Regulationsprozesse im Körper anzuregen und das innere Gleichgewicht zu unterstützen.
Wirkungsweise aus Sicht der TCM
In der TCM werden Arzneimittel nach ihren Eigenschaften beschrieben, zum Beispiel: wärmend oder kühlendbewegend oder tonisierend befeuchtend oder trocknend
Durch die gezielte Kombination mehrerer Kräuter entsteht eine Rezeptur, die auf die individuelle Situation abgestimmt ist. Die Kräuter ergänzen und unterstützen sich dabei gegenseitig.
Die beschriebenen Wirkungsweisen beruhen auf den Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin und sind nicht mit pharmakologischen Wirkmechanismen der westlichen Medizin gleichzusetzen.
Klassische Rezepturen & Jing Fang
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf klassischen chinesischen Kräuterrezepturen (Jing Fang). Diese stammen aus den ältesten medizinischen Texten der TCM und zeichnen sich durch eine klare Struktur und präzise Anwendung aus. Die Auswahl und Anpassung der Rezeptur erfolgt individuell und orientiert sich am aktuellen Beschwerdebild.
Anwendungsbereiche
❗ Nicht „behandelt Krankheiten“, sondern „wird eingesetzt bei“ oder „kann begleitend unterstützen“:
- Chinesische Kräuter werden traditionell eingesetzt zur Unterstützung bei:
- funktionellen Beschwerden des Verdauungssystems
- Erschöpfungszuständen
- Zyklus- und hormonellen Dysbalancen
- Schlafstörungen
- stressbedingten Beschwerden
- wiederkehrenden Infekten
Die Kräutertherapie kann sowohl allein als auch begleitend zu anderen naturheilkundlichen oder schulmedizinischen Maßnahmen angewendet werden.
Einnahme & Verlauf
Die Kräuter werden meist als Tee, Granulat oder in anderer geeigneter Form verordnet. Die Zusammensetzung kann im Verlauf der Behandlung angepasst werden, da sich das energetische Muster im Laufe der Zeit verändert.
Sicherheit & individueller Ansatz
Die chinesische Kräutertherapie erfordert Fachkenntnis und Erfahrung. Deshalb erfolgt die Verordnung ausschließlich nach persönlicher Beratung und Diagnose. Selbstmedikation mit chinesischen Arzneimitteln wird nicht empfohlen.
FRAGEN ZUR BEHANDLUNG
IST AKUPUNKTUR SCHMERZHAFT?
Da Akupunkturnadeln um ein vielfaches dünner und flexibler sind als beispielsweise Nadeln, die zur Blutentnahme verwendet werden, ist die Behandlung so gut wie schmerzfrei.
Was der Patient spürt, ist die sogenannte Nadelsensation, das "De-Qi" Gefühl. Hierbei wird beim Einstich ein leichtes Kribbeln oder Taubheitsgefühl empfunden, das zeigt, daß der Akupunkteur das Qi der Leitbahn getroffen hat. Auch dumpfes Ziehen, Wärmegefühl oder leichtes bis starkes Elektrisieren können auftreten.
WIE SCHNELL IST EINE BESSERUNG SPÜRBAR?
Da der Fluß des Qi gezielt beeinflusst wird, kann bereits direkt nach der Nadelung eine Veränderung spürbar sein. Meist stellt sich ein Gefühl von Erleichterung und Verbesserung der Beschwerden ein.
Unter Umständen ist eine Veränderung nicht direkt spürbar, in der Regel aber wird von Behandlung zu Behandlung eine Verbesserung festgestellt.
IST AKUPUNKTUR SCHMERZHAFT?
Da Akupunkturnadeln um ein vielfaches dünner und flexibler sind als beispielsweise Nadeln, die zur Blutentnahme verwendet werden, ist die Behandlung so gut wie schmerzfrei.
Was der Patient spürt, ist die sogenannte Nadelsensation, das "De-Qi" Gefühl. Hierbei wird beim Einstich ein leichtes Kribbeln oder Taubheitsgefühl empfunden, das zeigt, daß der Akupunkteur das Qi der Leitbahn getroffen hat. Auch dumpfes Ziehen, Wärmegefühl oder leichtes bis starkes Elektrisieren können auftreten.
WIE SCHNELL IST EINE BESSERUNG SPÜRBAR?
Da der Fluß des Qi gezielt beeinflusst wird, kann bereits direkt nach der Nadelung eine Veränderung spürbar sein. Meist stellt sich ein Gefühl von Erleichterung und Verbesserung der Beschwerden ein.
Unter Umständen ist eine Veränderung nicht direkt spürbar, in der Regel aber wird von Behandlung zu Behandlung eine Verbesserung festgestellt.
Manuelle Therapien
Zusätzlich zur Akupunktur werden oft Massage (Tuina), Guasha und Schröpfen angewandt.

